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Köder für Welsangeln

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Welsköder: die Basis für eine gezielte und effektive Fischerei

Der Wels ist ein kräftiger, misstrauischer und oft sehr wählerischer Räuber. Die Wahl passender Welsköder erhöht Ihre Bisschancen deutlich – egal, ob Sie vom Ufer oder vom Boot aus fischen. Indem Sie Köderarten, Durchmesser und Präsentationen variieren, passen Sie sich an die Aktivität der Fische, die Bedingungen vor Ort und den Befischungsdruck an Ihrem Gewässer an.

Die wichtigsten Arten von Ködern für den Wels

Je nach Angeltechnik haben sich verschiedene Köderfamilien beim Welsangeln besonders bewährt. Ideal ist ein kleines Sortiment, damit Sie schnell wechseln können, wenn die Bisse ausbleiben.

  • Wels Pellets: sehr attraktiv und über längere Zeit konstant wirksam, perfekt zum Anfüttern eines Bereichs und zum Grundangeln.
  • Spezielle Wels-Boilies: reich an Fisch- und Fleischmehlen sowie Lockstoffen, sie erlauben eine selektive Präsentation am Einzelhaken oder Haar.
  • Lebende und tote Köderfische: Köderfische, Filets, Totholz-Köderfische, Tintenfisch und andere fleischige Köder gehören zu den Klassikern für grosse Exemplare.
  • Würmer und natürliche Köder: Kombinationen aus Würmern, Tauwürmern oder anderen weichen Naturködern sind ideal, um misstrauische Fische zum Biss zu verleiten.
  • Lockstoffe und Dips: flüssige Booster, Dips und Sprays verstärken Geruch und Geschmack Ihrer Köder für eine schnellere Lockwirkung.

Durch die Kombination harter Köder (Pellets, Boilies) mit weichen Ködern (Köderfische, Würmer, Fischstücke) decken Sie den grössten Teil der Situationen beim Welsangeln ab.

Köder dem Spot und der Jahreszeit anpassen

Der Erfolg hängt auch davon ab, wie gut Ihre Köder zu Spot und Jahreszeit passen. In kaltem Wasser bewegen sich Welse weniger und suchen leicht verdauliche Köder, während sie in warmem Wasser deutlich aktiver fressen.

  • Saisonbeginn: bevorzugen Sie reichhaltige, aber gut verdauliche Pellets in mittlerer Grösse, kombiniert mit einigen Würmern oder Fischstücken.
  • Hochsaison: Köderfische, grosse Pellets, stark fleischige Boilies und zerteilte Naturköder sind besonders effektiv an typischen Welsstandplätzen.
  • Saisonende und kaltes Wasser: setzen Sie auf stark riechende Köder mit hoher Lockstoffkonzentration, die präzise an Kanten und in Gumpen präsentiert werden.

Beobachten Sie stets Strömung, Tiefe und Hindernisse: schwere, kompakte Köder eignen sich für starke Strömungszonen, während leichtere Köder besser in ruhigen Bereichen und Kehrströmungen platziert werden können.

Tipps zur Verwendung und Montage von Welsködern

Eine saubere Präsentation ist genauso wichtig wie die Wahl des Köders. Verwenden Sie robuste, unauffällige Montagen, die zur Grösse Ihrer Köder passen, um Aussteiger zu vermeiden und ein gutes Eindringen der Haken zu gewährleisten.

  • Grundmontagen: Pellets und Boilies am Haar, kombiniert mit regelmässigem Anfüttern, halten die Fische länger am Platz.
  • Schwebende Montagen: leicht vom Grund angehobene lebende oder tote Köder sind ideal, um über Hindernissen zu fischen.
  • Mehrfach-Ködermontagen: Kombinationen aus Würmern, Pellets und Fischstücken erzeugen ein sehr starkes optisches und olfaktorisches Signal.
  • Unauffälligkeit: passen Sie Hakengrösse und Vorfachlänge so an, dass der Köder möglichst natürlich wirkt und die Köderaufnahme nicht stört.

Kontrollieren Sie Ihre Köder regelmässig, besonders im Fluss oder bei vielen Weissfischen, die Ihre Köder anknabbern können, ohne sich zu haken.

FAQ – Welsköder

Welchen Köder sollte man für den Einstieg ins Welsangeln wählen?

Zum Einstieg sind spezielle Wels-Pellets und Wels-Boilies eine sehr gute Wahl. Sie sind einfach zu verwenden, lange haltbar und ermöglichen es, effektiv anzufüttern und zu angeln, ohne mit lebenden Köderfischen arbeiten zu müssen.

Sind Kunstköder beim Welsangeln effektiv?

Kunstköder können vor allem beim aktiven Fischen sehr gut funktionieren, bleiben aber eine Ergänzung zu Naturködern. Der Wechsel zwischen Kunstködern und fleischigen Naturködern oder Pellets hilft oft, das Verhalten der Fische besser zu verstehen und mehr Bisse zu bekommen.