Feeder sind beim modernen Grundangeln auf Weissfisch fast unverzichtbar. Sie ermoeglichen praezises Anfuettern, waehrend dein Koeder ganz in der Naehe des Futters praesentiert wird. Ob du nun im Kanal, Teich oder Fluss angelst – ein gut gewaehler Feeder macht oft den Unterschied bei der Regelmaessigkeit der Bisse.
Die Wahl eines Feeders haengt vor allem von drei Kriterien ab: dem Gewicht, dem Volumen und der Form. Ein zu leichter Feeder treibt ab oder haelt den Grund nicht, waehrend ein zu schweres Modell das Angeln unangenehm und weniger sensibel macht. Das Volumen sollte der gewuenschten Fuetterungsmenge angepasst sein: kleine Feeder fuer praezise, technische Angelei, groessere Volumen, wenn du gezielt groessere Fische selektieren oder schneller anfuettern moechtest.
Auch die Form spielt eine Rolle: stromlinienfoermige Modelle fuer starke Stroemung, offenere Kaefigfeeder fuer eine schnelle Freigabe des Futters oder geschlossenere Feeder, wenn die Fische misstrauisch reagieren. Ziel ist eine stabile, unauffaellige Montage, die zu deiner Fuetterungsstrategie passt.
In einem gut sortierten Fachhandel kannst du verschiedene Feeder-Typen kombinieren und so die meisten Situationen beim Friedfisch- und Feederangeln abdecken – vom flachen, ruhigen Uferplatz bis zu weiter draussen liegenden oder windanfaelligen Bereichen.
Das Feederangeln lebt von Wiederholung und Genauigkeit. Mehrere Wuerfe auf denselben Punkt erzeugen einen dichten Futterteppich. Ein angepasster Vorfachaufbau – oft laenger in kaltem Wasser und kuerzer, wenn die Fische aktiv sind – optimiert die Koederpraesentation.
Zu den haeufigsten Montagen gehoeren die Laufmontage, die Helikoptermontage und Inline-Systeme. Wichtig ist, eine sehr gute Bisserkennung zu behalten, egal ob du mit einer Quiverspitze oder einer speziellen Feederrute angelst.
Die Jahreszeit beeinflusst die Wahl des Feeders und der Fuetterung deutlich. In kaltem Wasser sind kleinere Feeder, feine Futtermischungen und wenig Partikel meist im Vorteil. In waermeren Perioden kannst du das Fuetterungsvolumen etwas erhoehen und Wuermer, Maden, Mais oder Pellets einarbeiten.
Koeder wie Maden, Zuckmuckenlarven, suesser Mais oder Mini-Boilies passen sehr gut zum Feederangeln. Passe Hakengroesse und Schnurst aerke an Zielfisch und Wassertruebung an, um moeglichst viele Kontakte zu erzielen.
Welche Groesse von Feeder soll ich waehlen? Zum Einstieg sind mittlere Groessen ideal. Danach passt du das Gewicht der Distanz, Tiefe und Stroemung an. Je weiter du wirfst oder je staerker der Fluss, desto schwerer sollte der Feeder sein.
Welcher Feeder-Typ fuer den Fluss? Im Fluss sind schwerere, eher stromlinienfoermige Feeder von Vorteil, oft als Metallkaefig oder Open-End, damit die Montage sicher am Grund liegen bleibt und nicht abtreibt.
Welches Futter fuer den Feeder? Eine spezielle, leicht klebrige Feeder-Mischung ist ideal. Je nach Zielfisch und Aktivitaet kannst du Maden, geschnittene Wuermer oder Pellets untermischen.
Ist der Method Feeder nur fuer Karpfen gedacht? Nein, auch wenn er beim Karpfenangeln sehr beliebt ist, laesst sich mit dem Method Feeder ebenso auf Brassen, Karauschen und andere Weissfische angeln – vorausgesetzt, Futter und Koeder sind passend abgestimmt.