Kescher und Setzkescher sind unverzichtbar, um den Fisch am Ufer sicher zu landen, seine Schleimhaut zu schonen und sowohl das schonende Zurücksetzen als auch eine vorübergehende Hälterung zu erleichtern. In dieser Kategorie finden Sie das passende Material für das Stippfischen – vom Freizeitangler bis zum Wettkampf.
Ein gut abgestimmter Kescher hilft, den Drill zu kontrollieren und den Fisch gleichzeitig zu schonen. Beim Stippfischen verwendet man in der Regel leichte Kescherköpfe mit feinen, knotenlosen Maschen, um Verletzungen zu vermeiden und zu verhindern, dass sich Haken im Netz verfangen.
Im Sommer bietet ein Kescher mit gummiertem Netz (Rubber) einen sehr guten Kompromiss zwischen Schleimhautschutz und schneller Trocknung. Bei kaltem Wasser oder in klaren Gewässern wirken dunkle, unauffällige Maschen auf misstrauische Fische oft beruhigender.
Der Setzkescher ermöglicht es, Fische während der Angelsektion lebend im Wasser zu halten und sie gleichzeitig für das spätere Wiegen oder ein Abschlussfoto griffbereit zu haben. Die Modellauswahl hängt vor allem von Angelplatz und Zielfischen ab.
Achten Sie darauf, den Setzkescher immer in einer ausreichend tiefen Zone, fern von Steinen und Hindernissen zu platzieren, damit sich die Fische möglichst natürlich in der Strömung oder im ruhigen Wasser halten können.
Um Ihre Kescher und Setzkescher optimal zu nutzen, sind ein durchdachter Aufbau und regelmässige Pflege wichtig. Am Stippplatz sollte der Kescherkopf jederzeit gut erreichbar sein, idealerweise auf einem Stiel, der an einer Station oder Sitzkiepe befestigt ist.
Sauberes und intaktes Material reduziert Gerüche und Korrosion und verlängert die Lebensdauer Ihrer Kescher und Setzkescher – zu jeder Jahreszeit.
Die Bedingungen am Wasser ändern sich im Laufe des Jahres – und Ihre Ausrüstung sollte darauf abgestimmt sein. In der Sommerzeit sind längere Setzkescher sinnvoll, damit die Fische in einer kühleren Wasserschicht stehen, und überfüllte Setzkescher sollten vermieden werden. Im Herbst und Winter sind die Drills oft kürzer, die Ufer aber gelegentlich rutschig: Ein stabiler, gut griffiger Kescherstiel erhöht hier die Sicherheit.
Im Frühling, wenn die Fische wieder aktiver werden, ist ein Kescher mit feinen Maschen ideal für die Angelei auf zahlreiche Weissfische. Wenn Sie Ihre Ausrüstung an die Jahreszeit anpassen, steigern Sie sowohl den Angelkomfort als auch das Wohlbefinden der Fische.
F: Welche Keschergrösse ist fürs Stippfischen sinnvoll?
A: Für Rotaugen und Brassen reicht ein Kopf von etwa 35 bis 45 cm. Für Karpfen beim Kopfrutenangeln empfiehlt sich ein grösserer und tieferer Kopf, um den Fisch sicher aufzunehmen.
F: Wie pflegt man einen Setzkescher richtig?
A: Spülen Sie ihn nach jedem Einsatz gründlich aus, lassen Sie ihn vollständig trocknen und lagern Sie ihn trocken. Kontrollieren Sie regelmässig den Zustand der Maschen und des Gewindes.
F: Braucht man für Wettkämpfe einen speziellen Setzkescher?
A: Im Wettkampf werden häufig lange, rechteckige Setzkescher mit feinen Maschen verwendet, die für grössere Fangmengen und die Verwendung an der Station ausgelegt sind.
F: Sind gummierte Maschen wirklich sinnvoll?
A: Gummierte Netze (Rubber) reduzieren Verletzungen, schützen die Schleimhaut der Fische und verheddern sich weniger mit den Haken. Das macht sie besonders praktisch für den regelmässigen Einsatz.