Forellenköder decken alle Situationen ab, von kleinen verwachsenen Bächen bis hin zu tiefen Seen. Diese Auswahl hilft Ihnen, die passenden Modelle für Ihre Gewässer, die Jahreszeit und das Beissverhalten der Fische zu finden.
Um einen Forellenköder gezielt auszuwählen, sollten Sie vor allem drei zentrale Kriterien beachten:
Passen Sie auch die Bestückung (Haken) und die Robustheit des Köders an die erwartete Forellengrösse und an vorhandene Hindernisse an.
Kombinieren Sie diese Köderfamilien, um eine vielseitige Köderbox zu haben, die in den meisten Situationen einsatzbereit ist.
Die Wahl des Forellenköders aendert sich im Laufe des Jahres deutlich:
Im Fluss sollten Sie vor allem Strömungskanten sowie Anfang und Ende von Gumpen intensiv befischen. Im See lohnen sich Kanten, Wassereinläufe und Krautbereiche, in denen Forellen aktiv jagen.
Eine gute Köderführung holt das Maximum aus jedem Köder heraus. Beim Spinnfischen variieren Sie die Einholgeschwindigkeit, legen Pausen ein und geben Minnows mit kleinen Twitches Leben. Gummiköder führen Sie zackig in Sprüngen (Zickzack über Grund) oder sehr langsam, gleichmässig knapp über dem Boden.
Ein unauffälliges Fluorocarbon-Vorfach verbessert die Präsentation. Passen Sie den Durchmesser an die erwartete Fischgrösse und die Hindernisse im Wasser an. Kontrollieren Sie zudem regelmässig Haken und Sprengringe, um Aussteiger bei kapitalen Forellen zu vermeiden.
Welchen Köder wählt man für einen kleinen, klaren Bach?
Setzen Sie auf kleine, leichte Spinner oder Minnows von 3 bis 5 cm in natürlichen Dekoren (Forelle, Elritze, gedeckte Farben). Fischen Sie möglichst unauffaellig und gegen die Strömung nach oben.
Braucht man sehr viele verschiedene Modelle in der Köderbox?
Einige Spinner, 2 bis 3 sich ergänzende Minnows und ein paar gut ausgewählte Gummiköder reichen aus. Wichtig ist vor allem, Grössen, Lauftiefen und Farben variieren zu können, um sich schnell an wechselnde Bedingungen anzupassen.