Die Wahl der richtigen Forellenhaken bestimmt direkt die Qualität Ihrer Anhiebe und den Prozentsatz der Fische, die wirklich im Kescher landen. Ob Sie im Bergbach, im mittleren Fluss oder im See fischen – Form, Grösse und Finish der Haken auf Ihre Montagen abzustimmen ist entscheidend.
Auf GiantFish.ch finden Sie Einzelhaken, Drillinge und gebundene Haken, passend für alle modernen Forellenmethoden – vom Toc über Wobbler bis zu Spinnern, geschleppten Köderfischen oder schwimmenden Teigen.
Jede Art der Forellenangelei stellt andere Anforderungen. Darum lohnt es sich, mehrere Hakentypen in der Box zu haben.
Die passende Hakengrösse richtet sich nach der Grösse der anvisierten Forellen sowie nach Köder oder Kunstköder. In klarem Wasser und bei scheuen Fischen kommen meist kleinere Grössen zum Einsatz, während bei grossen Ködern oder Hochwasser grössere, stärkere Modelle sinnvoll sind.
Verschiedene Oberflächen (vernickelt, schwarz, bronziert, verzinnt usw.) beeinflussen Unauffälligkeit und Korrosionsbeständigkeit. Eine dauerhaft gute Schärfe und regelmässiges Nachschärfen sind unverzichtbar, um saubere Bisse zu verwerten – besonders zu Saisonbeginn, wenn Fische oft nur vorsichtig zupfen.
Die Saison spielt bei der Wahl Ihrer Forellenhaken eine grosse Rolle. Im kalten Wasser zu Beginn der Saison bringen natürliche, unauffällige Montagen mit feinen Haken in kleineren Grössen oft die meisten Bisse. Mit steigender Aktivität können etwas stärkere und grössere Haken eingesetzt und vermehrt Kunstköder mit Drillingen gefischt werden.
Im Sommer, bei niedrigem, klarem Wasser, stehen feine Montagen und leichte Haken im Vordergrund, um eine möglichst natürliche Präsentation zu erreichen. Bei Hochwasser oder trübem Wasser dagegen helfen stärkere Haken in Kombination mit voluminösen Ködern oder auffälligen Kunstködern, aktive Fische gezielt anzusprechen.
Um das Maximum aus Ihren Forellenhaken herauszuholen, achten Sie auf einen sauberen Sitz des Vorfachs, den passenden Knoten und das richtige Verhältnis zwischen Schnurdurchmesser und Hakengrösse. Eine stimmige Montage reduziert Aussteiger, verbessert das Eindringen des Hakens im Fischmaul und senkt das Risiko von Schnurbruch bei kapitalen Fischen.
Halten Sie immer einige unverzichtbare Modelle bereit: Einzelhaken für Naturköder, gebundene Haken als sofort fängige Vorfächer, Drillinge für Kunstköder und Spinner sowie einige widerhakenlose Varianten für Ansitze, bei denen das Zurücksetzen der Fische im Vordergrund steht.
Welche Hakengrösse für Forellen wählen?
Die Grösse richtet sich nach Köder und Gewässer. Für Würmer und kleine Larven empfiehlt man eher kleinere Grössen. Für grosse Köder oder Wobbler werden grössere, stärkere Modelle verwendet.
Sind Einzelhaken oder Drillinge besser für Forellen?
Einzelhaken eignen sich ideal für Naturköder und technische Montagen. Drillinge werden vor allem an Spinnern und Wobblern eingesetzt, um bei schnellen Attacken die Bissausbeute zu erhöhen.
Wann sollte man widerhakenlose Haken verwenden?
Widerhakenlose Haken sind sinnvoll, wenn Fische schonend zurückgesetzt werden sollen und Verletzungen minimiert werden müssen. Bleibt die Schnur im Drill stets gut gespannt, bleibt die Erfolgsquote trotzdem sehr hoch.
Wie pflegt man Forellenhaken richtig?
Spülen Sie die Haken nach jedem Angeltag ab, trocknen Sie Ihre Box und ersetzen Sie sofort jeden Haken, der Rost oder stumpfe Spitzen zeigt. Ein regelmässiger Test der Schärfe am Fingernagel hilft, die volle Funktion sicherzustellen.