Die Bombette ist ein unverzichtbares Accessoire für Forellenangler, die weit werfen moechten und dabei kleine Koeder oder Kunstkoeder moeglichst natuerlich praesentieren wollen. Auf GiantFish.ch finden Sie verschiedene Bombetten-Modelle, um alle Wassertiefen und Situationen abzudecken.
Grundsaetzlich unterscheidet man drei Haupttypen von Bombetten, die je nach zu befischender Zone und gewuenschter Einholgeschwindigkeit gewaehlt werden:
Auch die Wahl des Gewichts ist entscheidend: leichte Bombetten für kurze Distanzen und ruhige Gewaesser, schwerere Modelle für grosse Seen, Gegenwind oder wenn maximale Wurfweite gefragt ist.
Die klassische Montage besteht aus einer Bombette, die auf die Hauptschnur gefaedelt wird, gefolgt von einer kleinen Schutzperle und einem Wirbel. Daran wird ein feines, unauffaelliges Vorfach befestigt, dessen Laenge in der Regel zwischen 1,2 m und 2,5 m liegt – je nach Scheu der Fische und Wassertruebung.
Um Ihre Fangchancen zu optimieren, passen Sie den Durchmesser des Vorfachs an die Groesse der Forellen und die Struktur des Spots an. In Hindernisnaehe empfiehlt sich ein robusterer Nylon- oder Fluorocarbon, waehrend ein feinerer Durchmesser in klarem Wasser mehr Unauffaelligkeit bringt.
Mit der Bombette lassen sich sehr weite Wuerfe erzielen, vorausgesetzt, Sie verwenden eine passende Rute mit genuegend Kraftreserven und ausreichender Laenge. Nach dem Wurf zaehlen Sie die Absinkzeit Ihrer Bombette, um sich die Lauftiefe zu merken, und holen dann je nach Aktivitaet der Fische ein.
Ein langsames, gleichmaessiges Einkurbeln funktioniert hervorragend bei wenig aktiven Forellen. Wechseln Sie anschliessend mit Pausen, kleinen Rutenschlaegen oder kurzen Beschleunigungen, um zoegerliche Nachlaeufer zum Biss zu verleiten. Wichtig ist, staendig Kontakt zur Montage zu halten, um auch sehr feine Bisse rechtzeitig zu spueren.
Die Wahl der Bombette haengt auch von der Jahreszeit ab. Zu Saisonbeginn oder in kaltem Wasser sind staerker sinkende Modelle im Vorteil, um Forellen in Grundnaehe zu erreichen. In waermeren Phasen oder wenn die Fische an der Oberflaeche jagen, kommen schwimmende und halb-sinkende Bombetten zum Einsatz.
Transluzente Modelle sind in klarem Wasser und bei starker Sonneneinstrahlung oft sehr effektiv, waehrend leicht getoente Bombetten sich in truebem Wasser oder bei wenig Licht besser abheben koennen. Variieren Sie waehrend einer Session regelmaessig Ihre Lauftiefe, um genau die Schicht zu finden, in der sich die Forellen tatsaechlich aufhalten.
Welche Vorfachlaenge verwendet man mit einer Bombette? Für Forellen sind Laengen von 1,2 m bis 2 m am gaengigsten. Verlaengern Sie das Vorfach in sehr klarem Wasser oder bei scheuen Fischen und verkuerzen Sie es leicht bei Wind oder starkem Druck der Stroemung.
Welche Koeder oder Kunstkoeder fischt man hinter der Bombette? Die Bombette wird mit feinen Gummiködern, kleinen Spinnern, Nassfliegen, Streamern oder Naturkoedern gefischt. Passen Sie Groesse und Farbe an Gewaessertyp und Aktivitaet der Forellen an, um moeglichst viele Bisse zu bekommen.