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Die Pellets sind beim Forellenangeln inzwischen unverzichtbar. Sie sind einfach zu verwenden, geben ihre Lockstoffe regelmässig ab und sind in vielen Grössen und Farben erhältlich, sodass Sie Ihre Angelei an jedes Gewässer und das Verhalten der Fische anpassen können.

Warum Pellets für Forellen verwenden?

Pellets geben ihre Lockstoffe nach und nach in die Wasserschicht ab und sind daher besonders interessant, um Forellen länger auf Ihrem Platz zu halten. Sie imitieren das Futter, das in vielen Forellenseen und privaten Anlagen gefüttert wird, funktionieren aber auch sehr gut in langsam fliessenden Flüssen oder Teichen. Richtig ausgewählt, können sie Ihre Bissfrequenz erhöhen, ohne die Montage zu verkomplizieren.

  • Regelmässige Abgabe von Aromen und Ölen
  • Hohe Konstanz in Grösse und Dichte
  • Saubere Präsentation direkt am Haken oder als leicht versetzter Köder
  • Vielseitige Verwendung: Posenfischen, Bombarde, Feeder, Matchrute

Die richtigen Pellets wählen: Grössen, Dichten, Aromen

Die Wahl der Pellets hängt vor allem von Wurfweite, Tiefe und Aktivität der Forellen ab. Kleine Durchmesser eignen sich ideal für feine Angelei oder zum Anfüttern, während grössere Durchmesser eine bessere Auswahl der Fische ermöglichen.

  • Schwimmende Pellets: ideal für Forellen nahe der Oberfläche, in Kombination mit Waggler oder schwimmender Bombarde.
  • Sinkende Pellets: für die Fischerei in mittleren Wasserschichten oder grundnah, zum Beispiel mit Nymphe am Schwimmer oder am Feeder.
  • Aromen: Fisch, Krill, Käse, Knoblauch oder Gewürze – je nach Angeldruck und Wassertrübung wählen.
  • Farben: natürliche Töne für klares Wasser, auffälligere Farben, wenn die Fische misstrauisch sind oder das Wasser angetrübt ist.

Forellenangeln mit Pellets: Techniken

Pellets lassen sich leicht in verschiedene Angeltechniken integrieren. Beim Posenangeln sorgt ein Pellet direkt am feindrahtigen Haken oder an einer Haarmontage für eine sehr natürliche Präsentation. Beim Angeln mit Bombarde sind schwimmende oder langsam sinkende Pellets äusserst effektiv, um verschiedene Tiefen systematisch abzusuchen.

  • Haarmontage: hilft dem Pellet, seine Form zu behalten und erleichtert das Einsaugen durch die Forelle.
  • Feeder / Method Feeder: eine kleine Portion Futter und Mikro-Pellets rund um den Futterkorb erzeugt eine hochattraktive Zone.
  • Langsames Einholen: mit einem schwimmenden Pellet hinter einer Bombarde, um wandernde Forellen nachzulaufen.

Pellets an die Saison anpassen

Die Jahreszeit hat grossen Einfluss auf die Wahl der Pellets. In kaltem Wasser sind kleinere, wenig ölige Pellets mit dezenten Aromen und moderater Lockstoffabgabe im Vorteil. Mit steigenden Wassertemperaturen werden Forellen aktiver: Dann können Sie Durchmesser und Ölgehalt leicht erhöhen und markantere Aromen testen.

  • Saisonbeginn und -ende: kleine Durchmesser, natürliche Farben, unaufdringliche Aromen.
  • Hochsaison: mittlere Grössen, Aroma-Mischungen, auch auffälligere Farben möglich.
  • Oberflächenangelei im Sommer: schwimmende Pellets, langsam führen oder kontrolliert abtreiben lassen.

FAQ Forellen-Pellets

Welche Pellets eignen sich für Einsteiger?
Für den Einstieg ist ein Sortiment aus Pellets mit mittlerem Durchmesser (4–6 mm), sowohl schwimmend als auch sinkend, mit ein bis zwei klassischen Aromen (Fisch, Käse) eine gute Wahl. Damit decken Sie die meisten Situationen ab.

Wie befestigt man ein Pellet am Haken?
Sie können das Pellet – sofern die Konsistenz es erlaubt – direkt auf den Haken aufziehen. Eine Haarmontage mit Pelletband oder -gummi bietet jedoch meist einen besseren Halt und eine freiere Präsentation, was von Forellen oft besser angenommen wird.

Muss man immer mit Pellets anfüttern?
Das ist nicht zwingend nötig. Oft reichen wenige Pellets, die regelmässig nachgeworfen werden. In sehr klarem Wasser oder bei vorsichtigen Fischen kann es sinnvoll sein, das Anfüttern zu begrenzen und den Fokus auf eine möglichst unauffällige Montage zu legen.

Wie lange bleibt ein Pellet attraktiv?
Je nach Zusammensetzung bleibt ein Pellet von einigen Minuten bis über eine Stunde attraktiv. Kontrollieren Sie Ihre Köder regelmässig und wechseln Sie sie aus, wenn sie zu weich geworden oder bereits weitgehend aufgelöst sind.