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Angeln in der Schweiz

Wie Sie die besten Angelplätze in der Schweiz finden

Die besten Angelplätze in der Schweiz zu finden, hat nichts mit purem Glück zu tun. Angler, die regelmässig schöne Fische fangen, verlassen sich auf das Lesen des Wassers, Artenkenntnis, Wetter, Jahreszeiten und offizielle Karten. In diesem Artikel sehen wir uns Schritt für Schritt an, wie Sie auf Schweizer Seen, Flüssen und Bergseen wirklich produktive Zonen finden – und dabei vollständig legal und im Sinne einer modernen, verantwortungsvollen Fischerei bleiben.

Wenn Sie bei der Wahl von Gerät und Montagen für jede Situation weiter in die Tiefe gehen möchten, können Sie auf die spezialisierten Ressourcen und Produkte auf GiantFish, der Schweizer Seite für modernes Angeln zurückgreifen.

Den Schweizer Kontext verstehen, bevor Sie nach dem „perfekten Spot“ suchen

Noch bevor man über Spots spricht, müssen zwei Realitäten der Fischerei in der Schweiz klar sein:

  1. Sehr strenge und kantonal unterschiedliche Fischereiregeln
    Jeder Kanton legt seine eigenen Regeln fest: Schonmasse, Fangquoten, Schonzeiten, erlaubte Hakenarten, gesperrte Sektoren usw.
    So hat der Kanton Waadt beispielsweise kürzlich die Mindestmasse und Tagesquoten für Forellen angepasst und die Verwendung von Doppel- und Drillingshaken in Fliessgewässern ab 2026 verboten, um die Bestände besser zu schützen.
    Im Wallis sind gewisse Zonen aufgrund von Naturgefahren (Rutschungen, Sperrzonen) vollständig gesperrt.

  2. Patentsystem und SaNa-Sachkundenachweis
    In den meisten Kantonen erfordert ein Jahrespatent von mehr als einem Monat den SaNa-Sachkundenachweis, einen offiziellen Kurs zu Ethik in der Fischerei und waidgerechter Tötung der Fische.
    An einigen Seen (Murten, Neuenburg) ist eine „freie Fischerei“ ohne Patent möglich, allerdings nach sehr präzisen und eingeschränkten Modalitäten.

Vor jedem Angeltag sollten Sie systematisch prüfen:

  • Die Website des kantonalen Fischereiamts des Kantons, in dem Sie fischen wollen (Waadt, Wallis, Freiburg, Genf, Bern usw.).
  • Die interaktiven Karten der Fischereistrecken und Schongebiete, sofern vorhanden.
  • Allfällige jährliche Anpassungen der Bundesverordnungen und kantonalen Ausführungsbestimmungen.

Einen Schweizer See lesen, um die produktivsten Zonen zu finden

Die grossen Schweizer Seen (Genfersee, Neuenburgersee, Murtensee, Brienzersee, Thunersee, Vierwaldstättersee usw.) und Bergseen wie der Oeschinensee sind wahre Binnenmeere. Damit Sie nicht „ins Leere angeln“, sollten Sie sich auf einige Strukturtypen konzentrieren.

1. Kanten und Tiefenwechsel

Kanten – also abrupte Übergänge zwischen flachem und tiefem Wasser – konzentrieren häufig Kleinfische und ihre Räuber (Egli/Barsche, Hechte, Seeforellen).

So erkennen Sie sie:

  • Nutzen Sie ein Echolot, wenn Sie vom Boot aus fischen.
  • Studieren Sie die bathymetrischen Karten, die es für einige Seen gibt (kantonale Ämter, Fischervereine, Verbände).
  • Vom Ufer aus suchen Sie nach:
    • Steilen Felshängen, die im Wasser verschwinden
    • Schnellen Tiefenabfällen in der Nähe von Stegen oder Dämmen
    • Rändern ehemaliger, überfluteter Flussbetten

Am Genfersee zum Beispiel fällt das Wasser an manchen Ufern sehr schnell tief ab, wodurch Kanten in Ufernähe entstehen, an denen sich Hechte und Felchen/Coregonen fangen lassen.

2. Flussmündungen und Zuflüsse

Flussmündungen gehören zu den besten Plätzen des Landes:

  • Zufuhr von Sauerstoff und Nahrung.
  • Mitunter andere Wassertemperatur (im Sommer kühler).
  • Wanderkorridor für Seeforellen, Saiblinge usw.

Im Winter und zu Saisonbeginn können sich Seeforellen und andere Salmoniden in der Nähe eisfreier Flussmündungen sammeln, um zu fressen oder zum Laichen aufzusteigen.

Tipp:

  • Im Sommer früh morgens oder spät abends fischen.
  • Im Winter die „milderen“ Stunden des Tages bevorzugen.

3. Krautfelder, Plateaus und Untiefen

Krautfelder sind Schlüsselzonen für Egli/Barsch, Hecht und teilweise Zander:

  • Versteck für Beutefische.
  • Laichgebiet.
  • Filterung des Wassers, also mehr Leben.

An Seen wie dem Genfersee oder Neuenburgersee werden kapitale Hechte regelmässig in der Nähe grosser Krautfelder gefangen, insbesondere im Frühling und Herbst.

Zielen Sie auf:

  • Ränder von Untiefen, die mit Kraut bewachsen sind.
  • „Löcher“ im Kraut (Jagdfenster).
  • Übergänge Krautfeld/kahler Grund.

4. Schattenzonen, künstliche Strukturen und Häfen

Künstliche Strukturen wirken wie Riffe:

  • Brückenpfeiler, Blockwürfe, Kaimauern, Häfen, Stege.
  • Wellenbrecher und Uferbefestigungen.

Diese Elemente bieten:

  • Verstecke für Fische.
  • Strömungsberuhigung (an Seen, die stark vom Wind beeinflusst sind).
  • Unterlage für Wirbellose und Kleinfische.

Häfen und ihre Umgebung sind oft ausgezeichnete Barschplätze, insbesondere wenn der Angeldruck moderat ist.

5. Bergseen: klares Wasser, stark gegliederter Grund

Die Schweizer Bergseen (Oeschinensee, Berner, Walliser, Bündner Seen usw.) sind berühmt für ihr kristallklares Wasser und ihre Bestände an Forellen, Saiblingen und Regenbogenforellen.

Gute Zonen erkennen Sie so:

  • Peilen Sie steile Felsabbrüche und Schutthänge an, die ins Wasser fallen.
  • Spüren Sie Unterwasserquellen oder Bacheinläufe auf.
  • Suchen Sie Plateaus in Ufernähe, die abrupt in die Tiefe abfallen.

Am Oeschinensee zum Beispiel:

  • Werden Kanadische Seeforellen und Saiblinge häufig mit der Grundangelei mit Köder oder beim Spinnfischen vom Ufer aus in der Nähe von Kanten gefangen.
  • Regenbogenforellen reagieren gut auf Buldo, Zapfenfischen und bestimmte, zugelassene Paternoster-Montagen.

Die besten Zonen in Flüssen und Bächen erkennen

Die Schweiz verfügt über ein beeindruckendes Netz alpiner Flüsse und Forellenbäche. Um sich abzuheben, müssen Sie lernen, die Strömungsbahnen zu lesen.

1. Strömungsbahnen gezielt befischen

In Flüssen halten sich Forellen und Äschen (wo deren Fischerei noch erlaubt ist) selten direkt im gleichmässigen Hauptstrom auf. Sie bevorzugen:

  • Strömungskanten.
  • Rückströmungen.
  • Ruhige, tiefere Zonen direkt hinter einer schnellen Strömungsbahn.

Suchen Sie:

  • Kopfriffe: Beginn tieferer Zonen, oft sehr sauerstoffreich.
  • Gumpen unterhalb von Schwellen, Wehren, kleinen Stufen.
  • Wirbel (leichte Strömungswirbel) hinter grossen Steinen, Wurzeln, Ästen.

Selbst in stark befischten Flüssen können diese Mikrostrukturen noch sehr schöne Fische beherbergen.

2. Mäander, Unterspülungen und Hindernisse

In mittelgrossen Flüssen (Saane, Broye, Allondon usw.):

  • Erzeugen Mäander Anprallufer (Erosion, starke Strömung) und Prallufer mit Ablagerungen (langsamere Strömung, feineres Substrat).
  • Stellen sich Forellen gern direkt unterhalb von Hindernissen (Felsblöcke, versunkene Bäume, Brückenpfeiler) ein.

Zielen Sie auf:

  • Unterspülte Ufer, freiliegende Wurzeln, unterhöhlte Böschungen.
  • Rückläufe, die ruhige Taschen bilden.

3. Reglementierte Zonen, Schutzgebiete und aktiv bewirtschaftete Strecken

Mehrere Kantone verfügen über klar abgegrenzte Fischereistrecken mit teils aktiven Schongebieten und speziellen Abschnitten:

  • Im Kanton Genf unterscheidet die offizielle Karte zahlreiche Sektoren an Rhône, Arve, Allondon, Versoix usw. sowie ausgewiesene Teiche wie Bouvières, Richelien oder La Touvière, die gemäss einem präzisen Jahreskalender regelmässig mit Regenbogenforellen besetzt werden.
  • Im Wallis weisen interaktive Karten gesperrte Zonen aus (z.B. im Lötschental aufgrund eines Rutschungsgebiets) und Flussabschnitte, die bis auf Weiteres für die Fischerei geschlossen sind.

Diese Informationen sind entscheidend, um:

  • Bussen zu vermeiden.
  • Sektoren zu befischen, die unterhalten, überwacht und teilweise besetzt werden.
  • Von einer höheren Fischdichte zu profitieren.

Jahreszeit und Wetter bei der Platzwahl berücksichtigen

Selbst der beste Spot kann zur falschen Zeit leer sein. Um Ihre Chancen zu erhöhen, müssen Sie Ihre Angelplätze an Jahreszeiten und Bedingungen anpassen.

1. Winter und Saisonbeginn

In kaltem Wasser gilt:

  • Fische sind weniger aktiv, stehen dichter und oft tiefer.
  • An Seen lohnt es sich, zu fischen an:
    • Tiefen Kanten.
    • Der Haupttiefe des Sees.
    • Ufern in der Nähe grösserer Tiefen.
  • In Flüssen fischen Sie bevorzugt:
    • Tiefe, langsam fliessende Becken.
    • Zonen mit moderater Strömung und sauberem Grund.

Seeforellen und Saiblinge können sich in der Nähe von eisfreien Flussmündungen konzentrieren oder diese bis in den frühen Winter zum Laichen hinaufziehen.

2. Frühling

Zur Schneeschmelze:

  • Ist das Wasser oft trüb, in Bächen eher kälter.
  • An Seen werden die Bereiche, die sich am schnellsten erwärmen (flache Buchten, sonnige Mündungsbereiche), zu Magneten für Kleinfische – und damit für Räuber.
  • In Flüssen stellen sich die Fische um auf:
    • Kopfriffe und Poolköpfe.
    • Strömungskanten, die reich an Nahrung sind.

Das ist oft eine hervorragende Zeit für Hechte in Ufernähe am Genfersee und anderen grossen Seen – vorausgesetzt, die vom Kanton festgelegten Schonzeiten werden strikt eingehalten.

3. Sommer

Im Sommer:

  • Schichtet sich das Wasser in grossen Seen (Temperaturzonen).
  • Suchen viele Arten kühleres, sauerstoffreiches Wasser.

Zielen Sie auf:

  • Übergänge von flach zu tief in der Nähe von Plateaus (Bereich der Thermokline).
  • Mündungen kühler Zuflüsse.
  • Schattenzonen und vom Wind durchlüftete Ufer.

In den Bergen bieten Seen wie der Oeschinensee im Sommer sehr gute Fischerei in den frühen Morgen- und späten Abendstunden, insbesondere auf Regenbogenforelle mit Buldo und Kanadische Seeforelle mit Grundmontage und Köder.

4. Herbst

Der Herbst ist oft die beste Jahreszeit für:

  • Grosse Hechte an den grossen Seen.
  • Seeforellen, die sich den Zuflüssen annähern.

Strategien:

  • Auf Schwärme von Kleinfischen an Kanten konzentrieren.
  • Bereiche in der Nähe von Flussmündungen abfischen – unter Beachtung der Flusssperren und Schonzeiten.

Moderne Hilfsmittel nutzen: Karten, Apps, offizielle Daten

Schweizer Anglern stehen heute sehr leistungsfähige Werkzeuge zur Verfügung, um gute Zonen schon zu erkennen, bevor sie die erste Rute auswerfen.

1. Interaktive Karten der Kantone

Mehrere Kantone bieten interaktive Fischereikarten an:

  • Im Wallis zeigen digitale Karten die Lose, Schutzgebiete und gesperrten Abschnitte (z.B. die Lonza im Rutschungsgebiet).
  • Im Kanton Genf listet eine offizielle Karte die für die Fischerei offenen Flussabschnitte und bewilligten Teiche mit Besatzangaben auf.
  • Im Kanton Freiburg sind die Karten der verpachteten Lose sowie die Regeln für die freie Fischerei an den Seen von Murten und Neuenburg online abrufbar.

Diese Karten erlauben es Ihnen:

  • Schnell die erlaubten Zonen zu erkennen.
  • Praktische Einstiege und Zugänge zu finden.
  • Ihren Ansatz anhand von Geländeprofil und Hindernissen zu planen.

2. Apps und Wetterdaten

Um Ihre Platzwahl zu optimieren:

  • Nutzen Sie Meteo-Apps speziell für Angler (Wind, Luftdruck, Bewölkung).
  • Prüfen Sie Daten zu:
    • Wind (Einfluss auf Driften und vom Wind getriebene Ufer).
    • Pegelständen von Seen und Flüssen (nationale hydrologische Websites).
    • Wassertemperaturen, sofern veröffentlicht (einige Kantone oder Seen tun dies).

Die Kombination aus Wasserstand + Wind + Saison ist oft ein entscheidender Hinweis:

  • Niedriger Wasserstand: Fische sind stärker in Gumpen und an Kanten konzentriert.
  • Anhaltender Wind auf ein Ufer: Nahrung wird an diese Seite gedrückt, Aktivität nimmt dort zu.

Besatz und fischereiliche Bewirtschaftung berücksichtigen

In der Schweiz werden viele Gewässer von kantonalen Diensten und Anglerverbänden aktiv bewirtschaftet.

1. Besetzte Teiche und Seen

Teiche wie Bouvières, Richelien oder La Touvière im Kanton Genf werden gemäss einem präzisen, vom Kanton veröffentlichten Kalender regelmässig mit Regenbogenforellen besetzt, mit monatlichen Besatzterminen ausserhalb der heissen Sommerperiode.

Konsequenzen für Sie:

  • Direkt nach einem Besatz können diese Teiche sehr produktiv sein – ideal für Einsteiger oder Familienausflüge.
  • Mittelfristig bleiben bestimmte Bereiche der Teiche im Vorteil (Tiefen, Zuflüsse, Hindernisse, weniger frequentierte Zonen).

2. Bewirtschaftete Bergseen

Emblematische Seen wie der Oeschinensee werden vom Kanton Bern bewirtschaftet und unterliegen einem präzisen Reglement:

  • Fischerei nur mit Patent (keine freie Fischerei).
  • Hinweise zu erlaubten Techniken (Fischen vom Ufer oder vom Ruderboot, Eisfischen) und die Pflicht, die kantonale Fischereiverordnung einzuhalten.

Informieren Sie sich über:

  • Die vorhandenen Fischarten.
  • Besatzpraxis und -häufigkeit.
  • Spezielle Einschränkungen (gesperrte Zonen, Wegzeiten, Naturgefahren).

Recht und Ethik: „interessante“, aber gesperrte Zonen

Die Suche nach „dem besten Platz“ bedeutet nicht, Regeln zu übertreten. Einige sehr fischreiche Zonen sind bewusst geschlossen oder streng reglementiert.

1. Gesperrte Zonen aus Sicherheits- oder Schutzgründen

Beispiele:

  • Im Wallis sind Zugang und Fischerei an einem Abschnitt der Lonza und ihrer Zuflüsse im Rutschungsgebiet oberhalb des Ferdensees per behördlicher Verfügung bis auf Weiteres verboten.
  • An manchen Seen oder Flussabschnitten sind Bereiche als Vollschutzgebiete oder Zonen mit eingeschränktem Zugang zum Schutz der Fauna ausgewiesen.

2. Sensible Laichgebiete

Die Schweizer Gesetzgebung verstärkt den Schutz schrittweise:

  • Ausweitung der Schonzeiten für Hechte an einigen Seen (z.B. im Kanton Waadt Schonzeit vom 20. März bis 20. April mit gleichzeitiger Anpassung der Forellenquoten).
  • Verbot bestimmter Hakenarten (Doppel- und Drillingshaken in Fliessgewässern), um Verletzungen bei Fischen zu reduzieren, insbesondere bei Salmoniden.

Um ethisch und verantwortungsvoll zu handeln:

  • Halten Sie Schonzeiten strikt ein.
  • Vermeiden Sie Störungen an Laichplätzen (flache Kiesbereiche in Flüssen, Uferbereiche der Seen im Frühling).
  • Setzen Sie unter- oder übermassige Fische vorsichtig zurück, auch wenn Catch & Release rechtlich nicht besonders gefördert wird.

Von anderen Anglern lernen: Praxiserfahrungen und Community-Ressourcen

Um die besten Zonen zu finden, geht nichts über Erfahrungsberichte:

  • Foren, Facebook-Gruppen und Diskussionen auf Reddit/Quora zum Thema „Angeln in der Schweiz“ drehen sich oft um Fragen wie:
    • Welche Seen eignen sich zum Einstieg in der Westschweiz?
    • Wo kann man Forellen fischen, ohne weit wandern zu müssen?
    • Wie liest man den Genfersee auf Hecht?
    • Wo ist freie Fischerei ohne SaNa erlaubt?
  • Die Antworten betonen fast immer:
    • Die Notwendigkeit, kantonale Karten zu lesen.
    • Die Bedeutung von Mündungen, Kanten, Häfen, Krautfeldern.
    • Die Kenntnis von Jahreszeit und Angeldruck.

Kombinieren Sie diese Community-Informationen mit:

Von der Theorie zur Praxis: Ihre persönliche Karte mit „Hotspots“ aufbauen

Um wirklich eigene – und dauerhafte – Topplätze in der Schweiz zu finden, sollten Sie schrittweise vorgehen.

1. Vorbereitung vor der Session

  • Wählen Sie einen bestimmten Kanton bzw. ein Gewässer aus.
  • Laden Sie herunter oder konsultieren Sie:
    • Das aktuelle Fischereireglement.
    • Die Sektorenkarten und allfällige Sperrzonen.
  • Markieren Sie auf der Karte:
    • Kanten, Mündungen, Häfen, Untiefen.
    • Einfache Zugänge und Parkplätze.

2. Lesen vor Ort

Am Wasser – ob im Boot oder vom Ufer:

  • Beobachten Sie:
    • Wind und Wellenbild.
    • Die Farbe des Wassers.
    • Jagdaktivität (raubende Fische an der Oberfläche, jagende Vögel).
  • Machen Sie einige erkundende Würfe und variieren Sie:
    • Wurfdistanz.
    • Tiefe (Absinkzeit von Köder/Blei zählen).
    • Führung und Geschwindigkeit.

Merken Sie sich jede Berührung, jeden Nachläufer oder Aktivität und notieren Sie die genaue Position.

3. Ihre persönliche Datenbank aufbauen

Nach jedem Angeltag:

  • Notieren Sie in einem Heft oder einer App:
    • Den genauen Bereich (möglichst mit GPS-Koordinaten).
    • Ungefähre Tiefe.
    • Bodenbeschaffenheit (Fels, Sand, Schlamm, Kraut).
    • Gefangene Fischart(en), Grössen, verwendete Technik.
    • Wetter- und Wasserbedingungen.

Nach einer Saison verfügen Sie über Ihre eigene, oft präzisere Hotspot-Karte als alles, was online kursiert.

Ihre Angelplätze im Lauf der Jahre weiterentwickeln

Die besten Angelplätze in der Schweiz verändern sich mit der Zeit:

  • Änderungen der Reglemente (Schonzeiten, Quoten, Verbote bestimmter Montagen).
  • Schwankende Wasserstände oder Temperaturen durch den Klimawandel.
  • Naturereignisse (Rutschungen, Murgänge, Hochwasser), die bestimmte Sektoren unbefischbar machen.
  • Steigender Angeldruck auf „Trend-Spots“.

Um dauerhaft erfolgreich zu bleiben:

  • Informieren Sie sich jedes Jahr über neue kantonale und eidgenössische Verfügungen.
  • Überprüfen Sie Ihre alten Spots mit kritischem Blick: geänderte Tiefe, verschwundene oder neu entstandene Krautfelder, neue Hindernisse usw.
  • Testen Sie regelmässig neue Sektoren und wenden Sie dieselben Leseregeln an (Kanten, Mündungen, Strukturen, Saison).

Weiterkommen: aus jedem Angeltag einen Lernschritt machen

Die besten Angelplätze in der Schweiz zu finden, bedeutet nicht nur, „geheime Stellen“ zu kennen, sondern das Wasser zu verstehen. Wenn Sie kombinieren:

  • Kenntnis der kantonalen und eidgenössischen Fischereiregeln.
  • Lesen der Strukturen (Seen, Flüsse, Bergseen).
  • Nutzung moderner Tools (interaktive Karten, Wetter, Bathymetrie).
  • Rückmeldungen von Anglergemeinschaften und Ihrem eigenen Tagebuch.

…werden Sie in der Lage sein, auf fast jedem Schweizer Gewässer produktive Zonen zu finden, ohne von den „Geheimnissen“ anderer abhängig zu sein.

Um Ihre Ergebnisse an diesen Spots weiter zu optimieren und Ihren Ansatz an die Tagesbedingungen anzupassen (Ködertypen, Montagen, Grössen und Farben, Schnüre usw.), können Sie sich auf die Expertise und das Spezialgerät von GiantFish stützen – der Schweizer Referenz für modernes Angeln: Ausrüstung, Tipps und Inspiration für erfolgreiche Angelsessions in der ganzen Schweiz.

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